Feuerwehrgerätehäuser

1. Der erste Geräte- u. Fahrzeugunterstand ab 1934

der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Helmstorf befand sich ab 1934 in den Wagenremisen auf dem Gutshof in Helmstorf.
Insbesondere lt. altem Foto u. Recherchen zu folge wird der Unterstand dem ehemaligen Speichergebäude zugeordnet.

Das alte Foto zeigt das linke, zweiflügelige Holztor mit darüber liegendem Segmentbogen aus Backstein mit Grenadierschicht, Binder u. Läufer im Wechsel und den zwei auskragenden Binderschichten. Anzahl der Steine u. Mauerwerksschichten stimmen überein.
Ausschlaggebend für diese eindeutige Zuordnung und der Frage, welches dieser drei Tore zeigt das Foto von 1934, ist am linken Tor an der linken Leibung in der 6.Schicht von unten ein verfugtes Loch als markanter Punkt „der Stein des Anstoßes" ...dieser ist jetzt noch vorhanden u. sichtbar.

 

2. Das erste Feuerwehrgerätehaus „dat Sprüttenhus“ in Kühren 1952

am jetzigen Dorf- u. Löschteich wurde laut Erzählungen ca. 1952 von der Baufirma Wulf aus Gowens erbaut. Die Größe des ersten „kleinen" Gerätehauses (Foto mit angetretener Löschgruppe) betrug innen ca.9 x 4,4 m .

Der Raum u. die Wände des damaligen Gerätehauses befinden sich in dem jetzigen Gebäude, an der Seite der Grundstücksgrenze zum ehem. Schulgrundstück mit Altenteilwohnhaus des damaligen Dorflehrers Walter Steinicke. Hier befindet sich heute der variable Bereich des Jugendraumes.
In der Außenwand sind noch die zwei alten zugemauerten Fensteröffnungen zusehen. Das Spritzenhaus besaß zwei Holz- Garagentore, jeweils an den beiden Giebelseiten. - Einfahrt u. Ausfahrt.

 

3. Der erste Erweiterungsbau 1974

Das kleine Spritzenhaus erhielt 1974 den ersten Anbau.
Es wurde der erste Schulungsraum, mit WC-u. Abstellraum sowie mit
Eingangsbereich an der Giebelseite zur jetzigen Landstraße L 178 angebaut.
Beheizt wurde der Anbau mit Elektro-Nachtspeichergeräten u. Frostwächter.
Der Raum des alten Spritzenhauses wurde weiterhin als Garage genutzt, jedoch dann mit nur einem Schwingtor Richtung L 178 .
Dieser Erweiterungsbau wurde durch die Kameraden der damaligen Löschgruppe bzw aktiven , passiven u. fördernden Mitglieder insgesamt in Eigenleistung erbaut.

 

4. Der zweite Erweiterungsbau 1994

Geplant war ursprünglich der Anbau eines Jugendraumes. -

Da aber die Anforderungen an Feuerwehrstellplätzen u. Garagen hinsichtlich Größe u. DIN-Normen im Wandel der Zeit auch weiter entwickelt wurden, bekam der Anbau einer Feuerwehrgarage nach DIN mit Stellplatzgröße II (10 x 5,5 m) u. normgerechter Garagentorgröße die Priorität als 1. Bauabschnitt.

Durch einen Umbau als 2. Bauabschnitt wurde dann der Jugendraum somit in der ehemaligen Garage untergebracht.
(altes Spritzenhaus).Mittels einem Wanddurchbruch mit mobiler Trennwandanlage kann die Raumnutzung je nach Bedarf variabel gestaltet werden, Vergrößerung als Feuerwehr- Jugend- oder Mehrzweckraum.

Diese beiden umfangreichen Baumaßnahmen, einschließlich Bauzeichnung u. Bauantragsunterlagen wurden ebenfalls mit mühevollem Zeitaufwand durch die aktiven, passiven u. fördernden Feuerwehrmitglieder in Eigenleistung erbracht. Hierbei handelte es sich auch um Mitglieder, die bereits beim ersten Erweiterungsbau beteiligt waren.
Mindestens rund 2600 Std. mühevolle Arbeitszeit in der Freizeit wurden hierfür geleistet.

Baubeginn 26.8.1989- Richtfest 2.11.1990- Garage fertig 21.12.1991 Umbau u. Jugendraum fertig , Einweihung 6.8.1994.

Da zum „gelegentlichen Löschen" nicht nur kalte, sondern auch warme Getränke benötigt werden, erfolgte auch der Einbau einer „kleinen Teeküche". Größere Anlässe bzw. Veranstaltungen fanden zu dieser Zeit jedoch noch im Kührener Krug statt.
Nachdem der Krug am 5.11. 1996 abbrannte, verlagerten sich zwangsläufig fast alle Veranstaltungen, auch die der Vereine und die mögliche private Nutzung der Bürger mehr u. mehr in den Mehrzweckraum des Feuerwehrgebäudes. Zur Zeit stehen daher Überlegungen an , die Teeküche zu vergrößern u. der jetzigen Nutzung anzupassen.

Und hier gibt`s noch Bilder dazu...